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Programmieren lernen mit Calliope

„Warum soll ich mir das noch antun?“ oder „Was kann ich denn dann damit machen?“ Diese oder ähnliche Fragen wurden uns häufiger gestellt als wir, das Bürgerhaus der Stadt Ingolstadt, den Workshop „Programmieren lernen mit Calliope mini“ in den verschieden Seniorengruppen vorgestellt haben. Schließlich ist der kleine Mini-Computer, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, für Kinder ab der dritten Klasse entwickelt und nicht für Senioren.

Unsere Antwort: weil man nie zu alt ist um etwas Neues zu lernen. 

Außerdem stand bei dem Workshop, den drei Studierende der Technischen Hochschule Ingolstadt entwickelt haben, nicht das Erlernen einer Programmiersprache im Vordergrund, sondern der Spaß am Ausprobieren und am spielerischen Entdecken. Fünf neugierige Senioren haben sich Ende Mai in den zweitägigen Workshop in die Technische Hochschule gewagt. Nachdem die wichtigsten Grundbegriffe geklärt und die verschiedenen Sensoren des Calliope mini kennengelernt waren, wurde bereits am ersten Workshoptag ein kleines Programm geschrieben. So konnten die von den Teilnehmern programmierten Computer am Ende des ersten Tages die Tore bei einem Fußballspiel mitzählen. Der zweite Tag stand ganz unter dem Motto Spiel. Ob „Schere, Stein, Papier“ oder „Heiße Kartoffel“ im Seminarraum der Technischen Hochschule piepte und blickte es an allen Arbeitsplätzen. Die drei Studierenden, die den Workshop im Rahmen des Projekts „Mensch in Bewegung“ abhielten, waren sehr begeistert von der offenen Art und der Spiellust der Senioren. Auch dass die Senioren einmal erlerntes Wissen sofort umsetzen wollten, beeindruckte die Studierenden sehr. Aber auch die Senioren waren voll des Lobes. Den Studierenden war es gelungen, anfängliche Ängste zu beseitigen und mit einfachen Worten die Sprache der Computer zu erklären.
Das Projekt „Programmieren lernen mit Calliope mini“ ist eines der 44 innovativen Bildungsprojekte für ältere Menschen, die für ein Jahr als Beispiel guter Praxis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert werden. Alle Leuchtturmprojekte und deren Projekterfahrungen werden auf wissensdurstig.de vorgestellt.
Dieser Workshop soll keine einmalige Veranstaltung gewesen sein. Im Bürgerhaus soll es zukünftig immer wieder Calliope-Workshops für unterschiedliche Altersgruppen (Senioren, Großeltern und Enkel, oder Eltern und Kinder) geben. Schließlich spielt man im jeden Alter gerne.

Mehr Informationen zum Projekt „Programmieren lernen mit Calliope“ erhalten Sie im Bürgerhaus unter 0841/305-2804 oder kidnetting@ingolstadt.de.















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